Projektwoche am Burggymnasium Friedberg
Auch in diesem Jahr haben sich 20 Schülerinnen und Schüler in das Projekt „Klimawandel – verstehen und handeln“ eingewählt und nutzten die drei Projekttage vom 29. September bis 1. Oktober 2026, um nach einer theoretischen Einführung selbstständig mit den schuleigenen „Klimakoffern“ zu experimentieren und am Klimawandel beteiligte Phänomene nachzustellen und erfahrbar zu machen.
Experimente mit den Klimakoffern
„Warum wird die Erde nicht immer heißer, obwohl sie ständig von der Sonne bestrahlt wird?“, „Welche Rolle spielen die Eisflächen für die Temperatur auf der Erde?“ oder „Welche Wirkung haben Treibhausgase auf die Erdtemperatur?“ waren einige der Fragen, deren Antworten nur wenige Versuchsschritte entfernt lagen. Da die eigentlich unsichtbare Wärmestrahlung für die Klimaerwärmung eine entscheidende Rolle spielt, wurde sie mit Hilfe von Wärmebildkameras erforscht. Dass diese ganz nebenbei auch noch die Freundin bzw. die nähere Umgebung in einem ganz neuen Farbspektrum zeigten, war ein angenehmer Nebeneffekt.
Von Kipppunkten zum eigenen Handeln
Die Gruppe, betreut von Christian Zscherp, Amelie Pfeil, Franziska Langer und Cornelia Krause-Pohlmann, erhielt zusätzlichen Input zu den Kipppunkten und den wissenschaftlichen Schwierigkeiten, deren Eintreten vorherzusagen. Für die Entscheidung zum Handeln ist dies aber unerheblich, so dass am zweiten Tag die Frage in den Mittelpunkt rückte: Mit welchem Projekt wollen Sie persönlich etwas dazu beitragen, dass der CO2-Gehalt in unserer Atmosphäre nicht weiter ansteigt?
Ideen entwickeln und Ergebnisse vorstellen
Interessengeleitet fanden sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zusammen und erarbeiteten Ideen, Anregungen und Plakate zu Themenbereichen wie Mobilität, Slow Fashion oder Fusionsreaktoren. Eine Gruppe informierte und befragte Passantinnen und Passanten auf der Friedberger Kaiserstraße zum Thema Klimawandel. Die Ergebnisse all dieser Gruppenarbeiten wurden innerhalb der Projektgruppe und innerhalb des Jahrgangs am Ende der Projektwoche vorgestellt und werden am Tag der Offenen Tür am 14. November 2026 der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Cornelia Krause-Pohlmann





















