Von der Idee zum fertigen Produkt
In Begleitung von Frau Rösel-Hillgärtner ging es am 22. Januar 2026 für zwölf Schüler*innen zu einem Workshop an die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Friedberg. Auf dem Programm standen digitale Konstruktion, kreatives Gestalten und die praktische Umsetzung moderner Fertigungstechniken. Organisiert und durchgeführt wurde der Workshop von Simon Strauch und Steffen Luther.
Der Workshop begann am Vormittag mit einer Einführung in das CAD-Programm Autodesk Fusion. Nach einer kurzen Orientierung hatten die Schüler*innen zunächst die Aufgabe, ein vorgegebenes 3D-Modell zu erstellen, um sich mit den grundlegenden Funktionen der Software vertraut zu machen. Anschließend konnten sie selbst kreativ werden und einen Einkaufswagenchip nach eigenen Ideen entwerfen. Der Einstieg war für viele erst einmal herausfordernd – aber genau das machte auch den Reiz aus. Dank der freundlichen und motivierenden Unterstützung durch Mitarbeitende und Studierende der THM hat es aber schließlich bei allen funktioniert. So wurde konzentriert und mit viel Spaß ausprobiert, entworfen, überarbeitet und vor allem ganz viel Neues gelernt.

Nach der Mittagspause ging es an die praktische Umsetzung. Die entworfenen Modelle wurden nach einem praxisgestützten Überblick über die wichtigsten Vorbereitungsschritte schließlich an den 3D-Druckern im OPEN A5 ((https://www.thm.de/opena5/) hergestellt, so dass am Ende alle ihren selbst gestalteten Einkaufswagenchip in der Hand hielten – ein kleines, aber sehr greifbares Ergebnis eines spannenden Arbeitstages.
Besonders schön war die Arbeitsatmosphäre, die während des Workshops herrschte: Obwohl die Gruppe aus Schüler*innen unterschiedlicher Klassen und Jahrgangsstufen bestand, half man sich ganz selbstverständlich gegenseitig, erklärte Schritte und suchte gemeinsam nach Lösungen. Genau dieses gemeinsame Arbeiten machte den gesamten Workshop besonders angenehm und produktiv.

In Gesprächen während und nach dem Workshop äußerten sich die Schüler*innen durchweg positiv über den Tag. Besonders hervorgehoben wurden der hohe Praxisanteil und die Möglichkeit, selbst kreativ tätig zu werden. Rückmeldungen wie „hat sich gelohnt“, „tolles Angebot“ oder „das mache ich jetzt vielleicht öfter“ zeigen, dass der Tag nicht nur informativ war, sondern auch Lust auf mehr gemacht hat.
Abschließend sei erwähnt, dass die THM in Friedberg auch frei zugängliche Workshops anbietet, die sich nicht nur an Schulklassen richten. Dabei gibt es neben Einsteiger-Kursen auch aufbauende und vertiefende Angebote, die an die einfachen Grundlagen anknüpfen und einen noch intensiveren Einblick in das Arbeiten mit digitalen Fertigungsverfahren ermöglichen. Wer also neugierig geworden ist und Lust hat, tiefer in Themen wie CAD-Programmierung, 3D-Druck oder digitale Fertigung einzusteigen, sollte dort unbedingt einmal vorbeischauen (https://moodle-ext.thm.de/login/index.php – hier ist eine einmalige Registrierung mit einer gültigen E-mail-Adresse nötig, um sich anschließend für die kostenlosen Angebote anmelden zu können).
Dr. Tanja Rösel-Hillgärtner










