Was gibt es Besseres als Sonne, Strand und richtig gutes italienisches Essen – am besten alles gleichzeitig? Nichts! Genau aus diesem Grund haben wir uns für Italien als Reiseziel unserer Studienfahrt entschieden. Natürlich war uns klar, dass eine Studienfahrt das Ziel hat, dass wir, die Schüler und Schülerinnen, etwas Neues lernen, dennoch sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Denn was ist eine Studienfahrt ohne Spaß? Außerdem lassen sich neue Dinge viel leichter aufnehmen und verstehen, wenn man dabei Spaß hat. Somit waren wir uns relativ schnell einig, und so machten sich der Englisch-LK von Herrn Schmitz, der PoWi-LK von Frau Cukadar und der Mathe-LK von Herrn Müller für sechs Tage auf den Weg, um Italien unsicher zu machen. Unsere Reise begann spät abends vor der Burg. Unser Ziel war die Küstenstadt Viareggio. Die Busfahrt verlief zunächst etwas problematisch, doch zum Glück haben wir von den rund zehn Stunden Fahrt nicht viel mitbekommen, da wir die meiste Zeit geschlafen haben. In Italien angekommen, hatten wir glücklicherweise einen anderen Busfahrer, der uns an den restlichen Tagen zuverlässig durch das Land begleitet hat. Unser Hotel lag nur etwa zehn Minuten vom Strand entfernt und wir hatten bombastisches Wetter. Den restlichen Tag verbrachten wir gemeinsam am Strand oder damit, die Stadt zu erkunden. Einige von uns gingen sogar schwimmen, da das Wasser noch angenehm warm war.
Am nächsten Tag ging es nach Florenz. Mit einer Stadtführerin erkundeten wir große Teile der Stadt und sahen viele beeindruckende und einzigartige Gebäude, wie zum Beispiel die Cattedrale di Santa Maria del Fiore. Das Highlight des Tages war jedoch der Pasta-Kurs. In unserer Gruppe lernten wir, wie man Ravioli, Tortellini und Pappardelle herstellt. Aber wir haben auch interessante Einblicke in die traditionelle italienische Küche bekommen, zum Beispiel warum Olivenöl so wichtig ist in der italienischen Küche. Olivenöl ist nicht nur wichtig, um richtig gute Pasta oder Bruschetta zu machen, sondern ist auch in geringem Maße gut für unsere Gesundheit. Als krönenden Abschluss gab es zu jeder Nudelsorte eine passende Soße. Und was gibt es Besseres, als nach harter Arbeit frische, selbstgemachte Pasta zu essen?
Auch der folgende Tag war aufregend und spannend, denn bei herrlichem Sonnenschein machten wir eine Bootstour entlang der Cinque Terre, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Cinque Terre ist ein Küstenstreifen entlang der italienischen Riviera und beeindruckt mit seinen steilabfallenden Küsten und den kleinen Dörfern, die sich harmonisch in die Küste einfügen und durch ihre vielen bunten Häuser einladend wirken. Während der Tour legten wir in drei solcher Küstenorten an, die allesamt wunderschön waren. In jedem Dorf hatten wir etwas Zeit, um den Ort zu erkunden und etwas zu essen – natürlich ebenfalls sehr lecker.
Unseren letzten Tag verbrachten wir in Lucca. Viele nutzten diesen Stopp für eine Shoppingtour, doch auch hier gab es hervorragendes Essen und eine sehenswerte Altstadt. Zum Abschluss des Tages besuchten wir ein traditionelles toskanisches Weingut. Dort erfuhren wir zunächst mehr über die Herstellung von Wein und Olivenöl, bevor wir an einer Weinprobe mit typischen italienischen Beilagen wie Bruschetta, Prosciutto und Oliven teilnahmen. Insgesamt war es ein sehr entspannter und gelungener Tag. Jeden Abend hatten wir außerdem Zeit, noch einmal gemeinsam an den Strand zu gehen, was den perfekten Abschluss für unsere ereignisreichen Tage bildete. Der Satz von Herrn Schmitz: „Mein Herz ist voll“, fasst unsere Studienfahrt sehr gut zusammen. Die Studienfahrt nach Italien war ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur wunderschöne Städte gesehen und viel über Kultur, Geschichte und das italienische Lebensgefühl gelernt, sondern auch als Gruppe viele gemeinsame Erfahrungen gesammelt. Das gute Wetter, das leckere Essen und die abwechslungsreichen Programmpunkte machten die Reise zu etwas ganz Besonderem. Ob am Strand, bei den Ausflügen oder beim gemeinsamen Essen – diese Studienfahrt wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Text: Maren Jachens, Fotocollage: Mia Löffel.









