Schülerinnen der Begabtenförderung forschen an der Universität Marburg

In der zweiten Osterferienwoche veranstaltete die Philipps-Universität Marburg ein viertägiges Camp für mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zum Thema „Mathe macht KI“, in dem die Interessierten Anwendungen künstlicher Intelligenz und deren mathematische Hintergründe erforschen konnten. Die zwei am Programm der Begabtenförderung des Burggymnasiums teilnehmenden Schülerinnen Hira Usman und Elif Yasaroglu, die von Frau Schenk betreut werden und den Mathematikleistungskurs der 12. Klasse besuchen, entschlossen sich als passionierte Mathematikerinnen am Anfang des Jahres, sich für das Camp zu bewerben und freuten sich über die prompte Zusage. In dem nachfolgenden Bericht erzählen die beiden über Ihre Ferienwoche an der Universität:

„Der Workshop fand auf dem Campus in einem PC-Raum statt und wurde von drei Betreuern begleitet. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, da wir viele neue Inhalte kennengelernt haben, die über den normalen Schulstoff hinausgehen.

Auf diesem Bild sieht man die beiden Teilnehmerinnen am Uni-Workshop.

Inhaltlich haben wir uns vor allem mit mathematischen Themen wie Vektoren, Ebenen und Matrizen beschäftigt. Einige dieser Themen, wie zum Beispiel Ebenen und Matrizen, hatten wir in der Schule noch nicht behandelt, weshalb Vieles neu für uns war. Besonders spannend war, dass wir nicht nur theoretisch gearbeitet haben, sondern auch mit Online-Arbeitsblättern, bei denen man teilweise durch Programmieren zu Lösungen kommen konnte.

Ein großer Teil des Workshops bestand aus praktischen Aufgaben. Zum Beispiel haben wir uns damit beschäftigt, wie eine Ampel mithilfe von künstlicher Intelligenz gesteuert werden könnte. Dabei haben wir mit Vektoren gearbeitet und versucht, verschiedene Verkehrssituationen mathematisch zu modellieren. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie Empfehlungssysteme – wie zum Beispiel bei Netflix – funktionieren könnten. Auch das Thema Matrizen wurde aus mathematischer Sicht behandelt, wobei wir zuerst selbst überlegen sollten, wie solche Systeme aufgebaut sein könnten, bevor uns die mathematischen Hintergründe erklärt wurden.

Neben den fachlichen Inhalten gab es auch eine kurze Führung über den Campus, wodurch wir einen Eindruck vom Uni-Leben bekommen haben. Im Flur konnten wir außerdem viele unterschiedliche Taschenrechner sehen, was ebenfalls sehr interessant war. Besonders bemerkenswert war, dass sich darunter auch eines der Modelle befand, das als einer der ersten Taschenrechner der Welt von Menschen genutzt wurde.

Auf diesem Foto sieht man alte Modelle von Taschenrechnern an der Uni Marburg.

Die Verpflegung war ebenfalls gut organisiert: Es gab kleine Snacks zwischendurch und wir sind jeden Tag gemeinsam in die Mensa gegangen. Am Ende des Workshops haben wir außerdem ein Zertifikat für unsere Teilnahme erhalten, was eine schöne Anerkennung für die vier Tage war. Insgesamt war der Workshop eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Wir konnten neue mathematische Themen kennenlernen und selbstständig an interessanten Problemstellungen arbeiten.“

Hira Usman, Elif Yasaroglu und Ina Schenk

Auf diesem Bild sieht man Frau Gimbel beim Erklären biologischer Zusammenhänge.Büffelnacht - gemeinsam durch die heiße Phase

Aktuelles

Gestalten Sie gemeinsam mit uns Ihre Zukunft.

Lernen Sie am Burggymnasium. Wir freuen uns auf lernbereite und motivierte Schülerinnen und Schüler!